Ostern und seine Bedeutung

Forsythien Der Frühling kommt und Ostern steht vor der Tür. Ursprünglich sind die meisten Osterbräuche germanischen Ursprungs. In der vorchristlichen Zeit wurden um den Frühlingsbeginn heidnische Feste zur Wiederkehr der Sonne und der Göttin der Fruchtbarkeit gefeiert. Der Begriff Ostern kommt aus dem Germanischen. Eine Zeit lange glaubte man, dass das Wort von der teutonischen Göttin der Fruchtbarkeit (Estre) abgeleitet wurde. Mittlerweile geht man davon aus, dass es sich ursprünglich um das Wort Ostarum (Morgenröte) handelt.

Teddy vor dem OsterstraußIm christlichen Glauben wird mit Ostern der Auferstehung Jesu Christi gedacht. Hierbei ist der Gründonnerstag der Tag des Abendmahls, Karfreitag (Kummerfreitag) der Kreuzigungstag Jesu, Karsamstag der Tag der Grabesruhe und Ostersonntag der Tag der Auferstehung. Der Ostermontag ist eine symblische Fortsetzung des Ostersonntag.

Das Osterfest (Ostersonntag) findet am Sonntag nach dem ersten Vollmond des Frühjahrs statt.

Der Osterhase bringt natürlich die Ostereier - beide sind Symbole der Fruchtbarkeit. Die bunt gefärbten Ostereier werden schon im 16. Jahrhundert in Deutschland erwähnt. Der Brauch kommt wohl ursprünglich aus Südosteuropa. Der Osterhase kommt erst seit dem 17. Jahrhundert. Vorher brachten Kuckuck, Storch oder der Fuchs die Eier.